Caro Hetényi: Lausdirndlgeschichten
Tickets - Haar, Kleines Theater - Theatercafé

alle Termine dieses Events
Wann
Sonntag, den
27. Juni 2021
19:00 Uhr
Preise
ab 18,00 EUR und Ermäßigungen
Wo
Kleines Theater - Theatercafé
Casinostraße 6
85540 Haar
Info
Ermäßigung,sofern angeboten gelten für folgende Personen:

- Schüler und Studenten (Nur gegen Vorlage des Ausweises)
- Patienten des kbo
- Schwerbehinderte ab 50% (mit Ausweis B Begleitperson frei)
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
+++ Ermäßigungsnachweis wird beim Einlass kontrolliert +++
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
HINWEIS: Zu Unrecht erworbene ermäßigte Karten berechtigen nicht zum Einlass.
Lieferung: no info
Caro Hetényi: Lausdirndlgeschichten
Caro Hetényi: Lausdirndlgeschichten
Lausdirndlgeschichten - Verlauste Geschichten an vogelwilder Bratsche
mit Caro Hetényi und Marianne Lasota. Nach Lena Christ.
Furchtbar schön ist die Welt für die kleine Lena Christ auf dem Bauernhof ihrer innig geliebten Großeltern. Ein rechter Saufratz ist sie, die Leni. So trifft sie sich mit dem Neuwirtshubertl und dem Schlosserflorian zur heimlichen Ernte der nachbarlichen Obstbäume, borgt sich ein Glas Blutegel für den guten Zweck, und spielt beim Femgericht den Henker, was dem Ropfergirgl gar nicht gut bekommt. Sie hilft den Hennen beim Eierlegen und beweist auf dem Viktualienmarkt, dass sie das Zeug zu einer gestandenen Marktfrau hat. Auch als die Leni mit sieben Jahren zu ihrer grantigen Mutter nach München muss, hat das Lausdirndl so manch wilden Einfall…
Und am Ende kommt es, wie es leider kommen muss. Denn es ist, wie es ist. Es ist Lena Christ.
Erleben Sie eine Reise durch Lena Christs bittersüße frühe Kindheitsjahre. Eine Geschichte zum Lachen. Eine Geschichte zum Weinen.
Caro Hetényi am verlausten Buch. Marianne Lasota an der Bratsche. Vogelwild.
„In Caro Hetényis Stimme wird die erdige Schwere jener Zeit spürbar. Das barfüßige Lausdirndl Lena, das ein Leben lang Kraft schöpfen wird müssen aus den Erlebnissen und Begegnungen ihrer ersten glücklichen Jahre, erscheint genauso herzend im Raum, wie das Schaudern um den offenen Hass und die rohe Gewalt der Mutter, die im Laufe der Darbietung, wie auch im Leben der kleinen Lena, mehr und mehr Raum einnehmen. An der Bratsche führt Marianne Lasota die Zuhörer musikalisch durch die Kindheitsjahre der Lena Christ. Fast beiläufig liefert sie auch die Geräuschkulisse zur Lesung und zwar derart authentisch, dass man Scharniere ölen und Regenschirme aufspannen möchte. Mit wunderbar stimmiger Liedauswahl leitet sie virtuos über, eröffnet Denkräume, untermalt und nährt am Ende auch die düstere Ahnung, die sich im Raum breit macht. Denn am Schluss muss das Ende kommen. Sonst würde man einer Lena Christ nicht gerecht. Einen Teil des großen Schatzes, den Lena Christ hinterlassen hat, konnten die Zuhörer für sich entdecken.“ (Franz Thoma)
Was ist los in ...