Auftakt | Aus der Neuen Welt
Tickets - Frankfurt am Main, hr-Sendesaal

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Wann
Freitag, den
17. Dezember 2021
18:00 Uhr
Preise
ab 24,00 EUR und Ermäßigungen
Wo
hr-Sendesaal
Bertramstraße 8
60320 Frankfurt am Main
Info
Ermäßigungen gelten für Schüler, Studierende (bis 27 Jahre), Auszubildende und Menschen mit Behinderung ab 80% GdB. Karten für Menschen mit Behinderung, Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen bitte über 069 155 2000 buchen. Nachweise sind beim Einlass vorzuzeigen.

RMV-Kombiticket ist im Ticketpreis enthalten (außer bei Freikarten).
Lieferung: no info
Auftakt | Aus der Neuen Welt
Auftakt | Aus der Neuen Welt
Aus der Neuen Welt

Josef Špaček | Violine
Petr Popelka | Dirigent

Bohuslav Martinů | 1. Violinkonzert
Antonín Dvořák | 9. Sinfonie (»Aus der Neuen Welt«)

Zwischen Prag und New York: Das Programm des Debüt-Konzerts von Petr Popelka und Josef Špaček ist ebenso weitspannend wie vielschichtig und mitreißend. Eine neue Welt erschließt Petr Popelka gerade für sich. Fast zehn Jahre lang war der Tscheche stellvertretender Solo-Kontrabassist der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Doch dann tauschte er 2019 den Bassbogen gegen den Taktstock, wurde Chefdirigent des Norwegischen Rundfunkorchesters und wird im kommenden Jahr das Radio-Symphonieorchester Prag übernehmen – und damit das Orchester, in dem er als 19-Jähriger selbst Kontrabass gespielt hatte. Prag, seine Heimatstadt, ist die Dvořák-Stadt, hier wurden fast alle seiner Sinfonien uraufgeführt. Nicht aber die Neunte: Sie ist in und für die »Neue Welt« entstanden und soll nach Angaben des Komponisten mit Themen arbeiten, die »Eigenheiten der Indianischen Musik verkörpern« – wobei sich Dvořák da dem Wilden Westen ähnlich frei und fantasievoll näherte wie Karl May in seinen Romanen. Auch der Geiger Josef Špaček hat eine Orchester-Vergangenheit, war er doch der jüngste Konzertmeister der Tschechischen Philharmonie, deren Gründungskonzert 1896 Antonín Dvořák dirigiert hatte – und in der auch das einstige Wunderkind Bohuslav Martinů einige Jahre als Geiger beschäftigt war. Sein 1. Violinkonzert komponierte Martinů aber im Paris der 1930er, im neoklassizistischen Stil, wie er durch Igor Strawinsky dort in Mode war. Schnittig klingt das, mal brillant, mal turbulent – und doch immer auch, jedenfalls unter den Händen von Josef Špaček und Petr Popelka, ein klein wenig böhmisch.

Konzertdauer: ca. 70 Minuten

HINWEIS:
Die Konzerte sind unter Einhaltung eines umfangreichen Abstands- und Hygienekonzepts möglich, das u.a. geänderte Saalpläne, neue Einlass- und Auslass-Situationen sowie den Verzicht auf Pausen und Catering umfasst. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Startseite von www.hr-ticketcenter.de.
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Between Prague and New York: The program of Petr Popelka and Josef Špaček´s debut concert is as wide-ranging as it is multi-layered and rousing. Petr Popelka is currently opening up a new world for himself. For almost ten years, the Czech was deputy principal double bass of the Sächsische Staatskapelle Dresden. But then he swapped the bass bow for the baton in 2019, became principal conductor of the Norwegian Radio Orchestra and will take over the Prague Radio Symphony Orchestra next year – and with it the orchestra in which he himself had played double bass as a 19-year-old. Prague, his hometown, is the Dvořák city; almost all of his symphonies were premiered here. But not the Ninth: it was written in and for the »New World« and, according to the composer, is supposed to work with themes that »embody peculiarities of Indian music« – whereby Dvořák approached the Wild West there as freely and imaginatively as Karl May in his novels. Violinist Josef Špaček also has an orchestral past, having been the youngest concertmaster of the Czech Philharmonic Orchestra, whose founding concert in 1896 was conducted by Antonín Dvořák – and in which the former child prodigy Bohuslav Martinů was also employed as a violinist for several years. Martinů composed his 1st Violin Concerto in Paris in the 1930s, in the neoclassical style made fashionable there by Igor Stravinsky. It sounds sharp, sometimes brilliant, sometimes turbulent – and yet always, at least under the hands of Josef Špaček and Petr Popelka, a little bit Bohemian.

Concert duration: about 70 minutes

NOTE:
The concerts are possible while adhering to a comprehensive distance and hygiene concept, which includes, among other things, modified seating plans, new entrance and exit situations, as well as the omission of breaks and catering. Further information can be found on the homepage of www.hr-ticketcenter.de.
Infos zur Spielstätte - hr-Sendesaal
hr-Sendesaal
Von Klassik- und Jazzkonzerten, Kinderveranstaltungen, Kabarett, Previews, Lesungen und literarischen Gesprächen bis hin zum Deutschen Jazzfestival, Fastnachtssitzungen oder Fernsehübertragungen bietet der Sendesaal des Hessischen Rundfunks mit seinem Foyer Raum für die unterschiedlichsten Veranstaltungen. Die besondere Qualität des 1954 eingeweihten und 1987/88 komplett umgebauten hr-Sendesaals, der mit hellem Naturholz getäfelt ist, liegt nicht nur in seiner hervorragenden Akustik, sondern auch in seiner Multifunktionalität: Er ist Konzertsaal, Proberaum und modernes Tonstudio in einem, hier arbeitet das hr-Sinfonieorchester und gibt zahlreiche Konzerte, hier werden aber auch regelmäßig CD-Produktionen realisiert. An seiner Stirnseite verfügt der hr-Sendesaal über eine Konzert-Orgel. Der Publikumsbereich bietet bis zu 840 Sitzplätze.
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