Alleinheit. Das Universum bleibt ´ne Nullnummer
Tickets - Tübingen, Zimmertheater Tübingen - Gewölbe

alle Termine dieses Events
Wann
Freitag, den
07. Januar 2022
20:00 Uhr
Preise
ab 19,80 EUR und Ermäßigungen
Wo
Zimmertheater Tübingen - Gewölbe
Bursagasse 16
72070 Tübingen
Info
Ermäßigungsberechtigt sind:
Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Azubis und Arbeitslose, Inhaber der Kreisbonuscard.
Behinderte Personen mit B im Ausweis erhalten eine ermäßigte Karte. Die Begleitperson erhält eine Freikarte.
Zugänglichkeit Zu unserem großen Bedauern ist das Zimmertheater Tübingen nicht barrierefrei zugänglich. Das Foyer und die Terrasse sind für Rollstuhlfahrer*innen ab sofort über eine mobile Rampe erreichbar – bitte sprecht das Personal an. Bei Fragen hierzu wendet Euch telefonisch unter 07071 92730 oder per Email an anmeldung@zimmertheater-tuebingen.de direkt an uns.
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Alleinheit. Das Universum bleibt ´ne Nullnummer
Alleinheit. Das Universum bleibt ´ne Nullnummer
Uraufführung
Alleinheit. Das Universum bleibt ´ne Nullnummer

Text und Inszenierung: Peer Mia Ripberger
Es spielt: Roman Pertl
Ausstattung: Raissa Kankelfitz
Musik: Stefan Pfeffer
Maskenbild: Anina Berchtenbreiter
Dramaturgie: Jana Gmelin

Premiere: Samstag, 20. November
Weitere Termine: 25./26./27. November und 2./3.*/4./9./10. Dezember und 7./8./13./14. Januar und 24./25./26. Februar und 3./4. März
Immer um 20 Uhr, Einführung 19.30 Uhr
Silvestervorstellungen 31. Dezember um 18 Uhr und 21 Uhr
Ort: Zimmertheater
* Nachgespräch im Anschluss

Plötzlich sitzt er da, vor einem fremden Haus, als wäre er dort hingeworfen worden. Er ist fremd in der Umgebung und irgendwie auch sich selbst. Er weiß nicht wo er ist, wie er dort hingekommen ist oder wo er hingehen könnte. Er erinnert sich weder, wer er ist, noch was er will. Und egal wen er fragt, er bekommt keine schlüssigen Antworten. Sowohl in seinen Gedanken als auch in Gesprächen mit den Personen dieser sonderbaren Welt, tun sich der Hauptfigur dieses Stückes große philosophische Fragen auf: Was ist das Nichts, was ist die Unendlichkeit, wer bin Ich? Und wieso überfällt mich immer wieder das Gefühl, ins Bodenlose zu fallen, wenn ich versuche, all dem auf den Grund zu gehen? Eine Geschichte über Einsamkeit, über die vermeintliche Sinnlosigkeit der Welt und ihre skurrilen Figuren – allesamt gespielt von unserem Ensemble-Mitglied Roman Pertl.

Pressestimmen:
„Pertl schlüpft - und das ist technisch und schauspielerisch großartig umgesetzt - in alle sechs Rollen: In zum Teil gleichzeitig projizierten Videos ist er der Erzähler, der, groß wie ein Riese, sich immer herunterbeugen muss, damit man auch seinen Oberkörper sieht, ein argwöhnischer Nachbar, der klein wie ein Gnom ist, ein potentieller Mitbewohner, den Pertl plump wie einen Troll gibt, ein Freund, der durchaus manipulativ ist, und ein Weiser, rätselhaft wie eine Sphinx.“
Christoph B. Ströhle im Reutlinger Generalanzeiger


“Eine Reflexion übers Fallen könnte man es nennen, aber auch über Henne, Ei und anderes Vogelgetier. Auch über Redewendungen, Sprichworte – zumindest kommen sie reichlich vor. Genau wie Zahlen, insbesondere die Null, aber auch die Eins, was sicher kein Zufall ist, lebt die digitale Welt doch in Form von Nullen und Einsen. Auch das Alleinsein ist Thema, das hier Alleinheit heißt, was es einerseits von der bloß erlittenen Einsamkeit unterscheidet und andererseits nach zwei Seiten hin anschlussfähig macht: Zum All. Und zur Monade. Jeder Mensch bekanntlich eine Welt, dessen einziges Unglück, laut Pascal, daher rührt, dass er nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermag. Das Fallen wiederum hat vom Sündenfall, dem Sturz aus dem Paradies über das Fallen eines Vogels aus dem Nest bis zur Welt im freien Fall der Ökokatastrophe manches zu bieten. So lässt sich Autor und Regisseur Peer Ripberger fallen und spielt mit den Worten und Gedanken, im besten Fall wie Georg Büchner in Leonce und Lena.”
(...)
"Für jeden seiner Gegenüber hat die Inszenierung, hat der Schauspieler einen Sprach- und Bewegungsduktus gefunden. Das sorgt für Abwechslung, bringt Verwandlungskunst. Und wird von Roman Pertl sehenswert und technisch perfekt gespielt.“
Peter Ertle, Schwäbisches Tagblatt
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