3. Sinfoniekonzert - "WINTER auf dem Lande"
Tickets - Markkleeberg, Rathaus - Großer Lindensaal

alle Termine dieses Events
Wann
Samstag, den
18. Dezember 2021
19:30 Uhr
Preise
ab 20,00 EUR und Ermäßigungen
Wo
Rathaus - Großer Lindensaal
Rathausplatz 1
04416 Markkleeberg
Info
Vollpreis: 20,00 Euro
Ermäßigt 16,00 Euro (Arbeitslose, Studenten,Schwerbehinderte)
Kinder, Schüler: 5,00 Euro (Alter: 6 - 16 Jahre)

Der Berechtigungsnachweis wird an der Abendkasse kontrolliert.
Lieferung: no info
3. Sinfoniekonzert - "WINTER auf dem Lande"
3. Sinfoniekonzert - "WINTER auf dem Lande"
3. Sinfoniekonzert - "WINTER auf dem Lande"

Johann Sebastian Bach
Suite Nr. 2 h-Moll BWV 1067 für Flöte, Streicher, B-Co.


René Möckel
Four Seasons I Vier Jahreszeitenfor Accordeon and Strings

Peter I. Tschaikowski
Sinfonie Nr. 1 g-Moll op. 13 „Winterträume“


Katharina Böhm-Prokein I Querflöte
Uwe Steger I Akkordeon
René Möckel I Piano
Robbert van Steijn | Dirigent

Die Konzerteinführungen mit Claudia Forner finden jeweils 1 Stunde vor Konzertbeginn statt.

2020 begeht die Musikwelt den 270. Todestag eines Komponisten, der nach heutigen Maßstäben zu seiner Zeit ein Popstar war! Johann Sebastian Bachs (1685 – 1750) sogenannte H-Moll-Suite ist bis heute eine seiner populärsten Kompositionen und eine musikalische Begegnung zwischen Frankreich und Italien. Obwohl er diese Länder niemals bereist hat, war er mit dem musikalischen Repertoire der beiden, damals führenden Musik-Nationen bestens vertraut und wußte die typischen Züge der französischen wie der italienischen Musik mit der gelehrten deutschen Kompositionsart einfallsreich zu verbinden. Die Suite entstand wahrscheinlich um 1720, als Bach „Hochfürstlich-Anhalt-Cöthenscher Capellmeister“ war.

Der Markkleeberger René Möckel komponierte LE QUATTRO STAGIONI (DIE VIER JAHRESZEITEN) für das NeuSeenland-Musikfest mit dem Auftrag, dieses Thema – weltweit bekannt durch die gleichnamigen Kompositionen von Antonio Vivaldi und Astor Piazzolla – aus dem Blickwinkel unserer Zeit zu betrachten. Mit dem Akkordeonisten Uwe Steger wurde ein kongenialer Partner gefunden, dem es gelingt, die emotionalen und virtuosen Möglichkeiten seines Instruments voll auszuschöpfen und das Werk zu einem nachhaltigen Erlebnis werden zu lassen.

Moskau, 15. Februar 1868: Peter Tschaikowskis (1840 – 1893) 1. Symphonie wird mit beachtlichem Erfolg uraufgeführt. „Winterträume“ heißt sie – schockgefrostete Momentaufnahmen und impressionistisch neblige Klangbilder reihen sich aneinander. Schnee funkelt in der fahlen Wintersonne, ein Pferdeschlitten gleitet durch ein lichtes Birkenwäldchen. Eisblumen wachsen an der Fensterscheibe, in der Stube brodelt der Samowar... Tschaikowski macht dem berühmt-berüchtigten russischen Winter mit all seinen Erscheinungen eine stimmungsvolle Liebeserklärung. Und doch würde statt „Winterträume“ der Titel „Winteralpträume“ die Sache viel genauer beschreiben. Knapp zwei Jahre plagt sich Tschaikowski mit der Entstehung seiner Ersten. Selbstzweifel überrollen ihn wie eine Lawine. „Ich bin nutzlos, ich bin eine Null“, sagt er. Tagsüber kann Tschaikowski mit Mühe und Not einen einigermaßen geregelten Alltag hinbekommen: Unterrichten am Konservatorium, Korrespondenz erledigen und ausgedehnte Spaziergänge unternehmen.Nachts jedoch tost ein Schneesturm in seinem Inneren. BR KLASSIK, 15.02.2018 von Sylvia Schreiber
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