Zu Gast bei Friedrich dem Großen in Sanssouci
Tickets - Schönebeck (Elbe), Dr.-Tolberg-Saal

alle Termine dieses Events
Wann
Freitag, den
24. April 2020
19:30 Uhr
Preise
ab 19,00 EUR und Ermäßigungen
Wo
Dr.-Tolberg-Saal
Badepark 1
39218 Schönebeck (Elbe)
Info
Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten und Schwerbeschädigte. Nachweise sind am Einlass zu erbringen.

Tickets für Rollstuhlfahrer und ihre Begleitpersonen sind erhältlich unter 03928 / 400 597.

Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck gGmbH.
Bei Nacheinlass der Veranstaltung erlischt der Anspruch auf den gebuchten Platz.

Ansprüche auf reservierte Eintrittskarten zur Abholung an der Tages-/Abendkasse erlöschen 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.
Lieferung: no info
Zu Gast bei Friedrich dem Großen in Sanssouci
Zu Gast bei Friedrich dem Großen in Sanssouci
„Meine Herrn, der alte Bach ist gekommen!“ Die Ehrfurcht, Neugierde und Freude, die aus diesem Zitat Friedrich des Großen spricht, zeugt für die Hochachtung und Bewunderung, die Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel in die Ankündigung seines berühmten Vaters gelegt haben mag. Neben diesem vor allem pianistisch so erfolgreichen Sprösslings der Leipziger Thomaskantoren-Familie war es vor allem Quantz, der als Komponist und als Flötenlehrer des großen Fürsten und Feldherrn das Musikleben am Hofe in Sanssouci geprägt hat und von dem es hieß, er sei der einzige Mensch auf Gottes weiter Erde, dem erlaubt war, dem König Anweisungen und Korrekturen zuteil werden zu lassen. Und so erleben wir auf unserem Potsdamer Streifzügen ein wahres Werk des Sturm und Drang-Zeitalters aus seiner Feder, daneben zwei brillante Sinfonien aus den Federn des Bach-Sohnes und des Regenten höchstselbst. Im Zentrum jedoch stehen zwei Werke des „alten“ Bach selber, die berühmte Orchestersuite in h-Moll für Flöte und Streichorchester sowie die Aria und einige der „Goldberg-Variationen“, für Kammerorchester gesetzt von Jósef Koffler, einem Lemberger Komponisten, der nach dem Einmarsch der Deutschen verhaftet wurde, den Krieg im Ghetto von Wieliczka verbrachte und 1944 auf der Flucht von dort ermordet wurde.

Wir haben die Ehre, als Solistin Jelka Weber, ihrerseits Flötistin der Berliner Philharmoniker, bei uns begrüßen zu dürfen.

C.P.E. Bach Sinfonie D-Dur Wq 183 Nr. 1
J.S.Bach/Jósef Koffler Aria und Variationen
J.J. Quantz Konzert für Flöte und Orchester g-Moll Qv 5:196
J.S.Bach Ouvertüre (Suite) Nr. 2 h-Moll BWV 1067
Friedrich der Große Sinfonie Nr. 3 D-Dur „Il re pastore“
Anfahrt / Map
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