Schlaf nicht daheim
Tickets - Bad Freienwalde, Hof-Theater

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Wann
Montag, den
09. November 2020
19:30 Uhr
Preise
von 10,00 EUR bis 12,00 EUR und Ermäßigungen
Wo
Hof-Theater
Königsstraße 11
16259 Bad Freienwalde
Info
Keine Ermäßigung bei Kinovorstellungen!
Lieferung: no info
Schlaf nicht daheim
Schlaf nicht daheim
SCHLAF NICHT DAHEIM
(1988, R: Eberhard Görner)

Der in Bad Freienwalde lebende Eberhard Görner, Jahrgang 1944, Filmregisseur, Autor und Dramaturg, ist seit 1998 Honorarprofessor für Medien an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden. Nach einem Studium der Germanistik und Geschichte in Leipzig arbeitete er von 1970 bis 1990 im Fernsehen der DDR und absolvierte 1976 einen Abschluß für Regie und Dramaturgie an der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg. Er war 1971 Mitbegründer und Drehbuchautor der Reihe „Polizeiruf 110” und erstellte für die DEFA zahlreiche Drehbücher.

2002 gründete er seine eigene Film- und Fernsehproduktionsfirma. Sein Hauptinteresse gilt bis heute biographischen Dokumentarfilmen und der Auseinandersetzung mit der Geschichte des „Dritten Reichs”. Zu seinen Filmen der letzten Jahre gehören Werke über Freya von Moltke, Gottfried Bermann Fischer, George Tabori und Salman Schocken, zu seinen Drehbüchern das mehrfach preisgekrönte Drehbuch „Nikolaikirche” (Regie: Frank Beyer, 1995) und „Der neunte Tag” (Regie: Volker Schlöndorff, 2004).

Zum Film:

Fred Manela wohnt seit über fünfzig Jahren in Eugene. Aber er ist hier nicht zu Hause. Zu Hause ist er in Berlin. Er findet Amerika fürchterlich. Manela ist Jude. Er ist 1939 aus Deutschland geflohen. Seine Freundin, „mein Mädel“, wie er sagt, wurde auf der gemeinsamen Flucht an der belgischen Grenze erschossen.

1985 war er zum ersten Mal wieder in Berlin. Der Ostberliner Autor Eberhard Görner hatte von ihm gehört und beschlossen, einen Film mit Manela zu machen, über sein Leben in Berlin in den dreißiger Jahren. Der Film heißt „Schlaf nicht daheim“. „Schlaf nicht daheim“ war die Parole, die unter Juden kursierte, wenn für die Nacht Gefahr drohte. Zumindest die Widerstandsgruppe Baum, zu der Manela gehörte, benutzte diese Parole.
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