SCHTONK! - Nach dem Film von Helmut Dietl
Tickets - Gunzenhausen, Stadthalle

alle Termine dieses Events
Wann
Freitag, den
08. Mai 2020
19:30 Uhr
Preise
von 34,00 EUR bis 39,00 EUR
Wo
Stadthalle
Isle-Platz 1
91710 Gunzenhausen
Info
20 % Ermäßigung nach Vorlage des Ausweises für Behinderte ab einem Behinderungsgrad von 70 % (mit Merkzeichen B: Begleitperson 50% ermäßigt).

Kontakt:
Kulturbüro Gunzenhausen
Tel. 09831/508-109
kulturamt@gunzenhausen.de
Lieferung: no info
SCHTONK! - Nach dem Film von Helmut Dietl
SCHTONK! - Nach dem Film von Helmut Dietl
Nach dem Film von Helmut Dietl

Der Skandalreporter Hermann Willié ist seit Kurzem stolzer Besitzer der CARIN II, der etwas heruntergekommenen Yacht des von ihm hochverehrten NS-Reichsmarschalls Hermann Göring. Leider hat er sich mit dieser Investition finanziell überhoben.

Nun ist er auf der Suche nach einem echten, einem richtigen Knüller, einer journalistischen Sensation sozusagen. Als er auf Prof. Dr. Fritz Knobel, einen Verkäufer von Historika und Antiquitäten bzw. „offizieller Kunstmaler des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg“ trifft, scheinen seine kühnsten Träume wahr zu werden. Denn Knobel bietet ihm etwas an, von dem niemand geahnt hätte, dass es existiert:
Das geheime Tagebuch des Führers „Adolf Hitler privat! Ein Mensch wie du und ich!“

Willié – bekannt für seine Spürnase – wittert seine Chance. Sein Magazin HH Press ist euphorisiert. Und da Hamburg bekanntermaßen die deutsche Pressestadt ist, schaut die ganze Welt bei der Veröffentlichung zu. Nach ersten Gutachten scheint alles seine Richtigkeit zu haben, doch dann sehen ein paar Leute etwas genauer hin – und aus dem erwarteten Hype wird ein fatales Desaster…

Hintergrund:
Im April 1983 erklärte das Magazin stern, dass sich Adolf Hitlers geheime Tagebücher in seinem Besitz befänden. Wenige Tage später begann die Veröffentlichung von Tagebuchauszügen (Auflage: 2,4 Millionen!). Es dauerte nur zwei Wochen, bis eine BKA-Untersuchung bescheinigte, dass es sich bei den Büchern um Fälschungen handelte. Insgesamt 9,34 Millionen D-Mark hatte der stern bis dahin für die Beschaffung der insgesamt 62 Bände an den Fälscher Konrad Kujau bezahlt. Helmut Dietl verfilmte die Geschichte des bislang größten deutschen Medienskandals 1992 unter dem Titel „SCHTONK!“. Diese so groteske wie geniale Komödie findet nun den Weg auf die Bühne.


In Zeiten von Fake News und Rechtspopulismus wirkt die Realsatire „SCHTONK!“ ungebremst aktuell.
Otto Paul Burkhardt, Südwestpresse, 12.12.2018

Die Aktualität des Stücks [liegt] in der schamfreien Gewissenlosigkeit, mit der Fake News produziert werden. Man wird „SCHTONK!“ in naher Zukunft sicher öfter auf deutschen Theaterbühnen zu sehen bekommen.
Wolfgang Höbel, Spiegel Online, 11.02.2018

Theater heute mit einem Stoff von gestern – das funktioniert! Denn eines ist sicher: Die nächsten Fake News sind schon da.
SWR Fernsehen, 16.02.2018


Mit:
Luc Feit (Reporter)
Carsten Klemm (Fälscher)
Wolfram Kremer u. a.
ca. 12 Mitwirkende

Schtonk Logo © Gío Löwe
Anfahrt / Map
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