Ijoma Mangold
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Ijoma Mangold

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"SWR1-Leute"-Moderator Wolfgang Heim im Gespräch mit Ijoma Mangold.

Ein erfrischendes Gespräch über die Herausforderungen von Migration. Und ihre Chancen. 

Wenn Ijoma Mangold über sein Leben reflektiert, dann ist man schnell bei den großen Fragen der Identität. „Kultur ist immer das Ergebnis von endlosen kulturellen Transferprozessen“, sagt er. Als Sohn einer aus Schlesien stammenden Psychologin und eines nigerianischen Kinderarztes wuchs er in Heidelberg auf. Ironisch bezeichnet sich der Kurpfälzer als „Schlesienvertriebener der zweiten Generation“, der wegen seines Aussehens „das Klassenziel der Nürnberger Rassegesetze erkennbar verfehlt hätte“. In seiner Jugend wurden Thomas Mann und Marcel Proust zu seinen Lieblingsautoren, er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in München und Bologna und wechselte, nach Stationen in Berlin und München, 2009 zur Wochenzeitung Die Zeit. Zwischen 2013 und 2018 war er deren Literaturchef. Heute ist er deren Kulturpolitischer Korrespondent. Er gehört zum Kritiker-Quartett der SWR-Sendung "lesenswert" und erzählt in seinem hochgelobten autobiografischen Roman "Das deutsche Krokodil" vom kräftezehrenden Dilemma zwischen schwarzer Haut und Deutschsein, dem er weder durch angepasstes Verhalten noch durch überdurchschnittliche Leistung ent-kommt. Dennoch glaubt Ijoma Mangold an die europäische Aufklärung als univer-sale Idee. „Jedenfalls kann ich mir Begriffe wie Menschenrechte und Menschenwürde nicht vorstellen, wenn wir sie abhängig machen von kultureller Zugehörigkeit.“ 
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