Eintrittskarte Tour O – Operationsbunker Teichstraße - Der „OP-Bunker“ des ehem. Humboldt-Krankenhauses (Berlin-Reinickendorf)
Tickets - Berlin, Berliner Unterwelten e.V., OP-Bunker Teichstraße

alle Termine dieses Events
Wann
Sonntag, den
05. April 2020
12:30 Uhr
Preise
ab 10,90 EUR
Wo
Berliner Unterwelten e.V., OP-Bunker Teichstraße
Teichstraße / Ecke Sankt-Galler-Straße
13407 Berlin
Info
Kinder unter 7 Jahren können an der Führung nicht teilnehmen.

Einheitspreis, keine Ermäßigung.
Lieferung: no info
Eintrittskarte Tour O – Operationsbunker Teichstraße - Der „OP-Bunker“ des ehem. Humboldt-Krankenhauses (Berlin-Reinickendorf)
Eintrittskarte Tour O – Operationsbunker Teichstraße - Der „OP-Bunker“ des ehem. Humboldt-Krankenhauses (Berlin-Reinickendorf)
Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour O und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit.
Kein Umtausch, Erstattung oder Rücknahme.
Tickets sind bis maximal 2 Tage vor der Führung hier erhältlich, Restkarten ggf. unmittelbar vor der Führung vor Ort erhältlich.

Einheitspreis, keine Ermäßigung.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt.


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Inhalt der Tour:
In den Jahren 1908-10 wurde an der Teichstraße in Berlin-Reinickendorf das »Verbandskrankenhaus Reinickendorf« nach Plänen der Charlottenburger Architekten Mohr und Weidner errichtet. Es diente nicht nur der sanitätsdienstlichen Versorgung der Reinickendorfer Einwohner sondern auch der der umliegenden Gemeinden Tegel, Wittenau, Rosenthal und des Kreises Niederbarnim. Mit seinem Pavillonstil und seinen umfangreichen Grünanlagen gehörte es seinerzeit zu den modernsten Krankenhäusern der Stadt. Im Jahre 1918 ging das Krankenhaus in städtische Verwaltung über und bekam den Namen »Humboldt-Krankenhaus«, den es bis zur Umbenennung in »Erwin-Liek Krankenhaus« in den 1930er Jahren behielt. Bis zu seiner Schließung 1985 wechselte es noch zweimal den Namen: als »Hôpital Militaire Louis Pasteur« diente es den französischen Besatzungstruppen als Lazarett bis es ab 1952 wieder unter dem Namen »Humboldt-Krankenhaus« der Berliner Bevölkerung zur Verfügung stand. Im Jahre 1985 zog das Krankenhaus in einen Neubau am Nordgraben um.
Während des Zweiten Weltkrieges wurden in den Berliner Krankenhäusern zahlreiche Operationsbunker verschiedener Typen errichtet, die Notoperationen auch während der Fliegerangriffe ermöglichten. Die meisten dieser Operationsbunker wurden inzwischen umgebaut oder abgerissen. Nicht so auf dem Gelände des ehemaligen »Humboldt-Krankenhauses«. In den 60er und 70er Jahren wurde die Anlage unter anderem zum Einlagern von Bettgestellen und Matratzen für den Katastrophenfall genutzt.
Aufgrund des authentischen Erhaltungszustandes und nach umfangreicher Restauration der Anlage und Rekonstruktion der Einrichtung durch den Berliner Unterwelten e.V. wurde der Bunker im Jahre 2010 unter Denkmalschutz gestellt.
Nach einem kurzen Rundgang über das Gelände besichtigen wir den Operationsbunker aus dem Jahre 1941.

Die Führung dauert ca. 60 Minuten.

Treffpunkt: Teichstraße / Ecke Sankt-Galler-Straße (Parkplatzeinfahrt), 13407 Berlin

Weiterführende Informationen unter:
https://www.berliner-unterwelten.de/fuehrungen/oeffentliche-fuehrungen/operationsbunker-teichstrasse.html
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